Über mich
Ich begleite Menschen, die Neues bauen, während der Alltag bremst.
Veränderungen brauchen keine perfekten Bedingungen.

Ich bin Anna, Gründerin von Das Gebilde und Prozessbegleiterin. Mein Weg hat mich durch Bildungshäuser, Verbände, Kirche und Verwaltung geführt und überall bin ich in die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit gestolpert. Manchmal bewusst, manchmal eher intuitiv, habe ich das Gleiche gemacht.
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Ich habe zugehört, meist eher in den Pausen als in den Meetings.
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Ich habe hingeschaut, was strukturell klemmt und Fragen gestellt, die andere nicht mehr oder noch nicht gesehen haben.
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Ich habe herausgefunden, wer im Raum dasselbe meint, ohne es zu wissen und Leute und Ideen zusammengebracht.
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Wir haben Schritt für Schritt angefangen, Veränderung zu bauen, auch wenn der Alltag noch keinen passenden Rahmen dafür hatte.
Wo ich herkomme
Mit vielen Stunden ehrenamtlicher Leitungserfahrung im Rücken habe ich Erziehungswissenschaft studiert und von Anfang an gemerkt, dass mich die Lücke zwischen Theorie und Praxis mehr interessiert als beides für sich.
Diese Lücke ist mein Arbeitsfeld geworden: Ich habe Gewaltschutzkonzepte in der Asylsozialarbeit entwickelt, gedacht, geschult, vorgelebt und bin manchmal verzweifelt. Ich habe interreligiöse Dialogformate aufgebaut und als Bildungsreferentin in Seminaren, Beratung, Vernetzung und Lobbyarbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Begleiterinnen gearbeitet. Als Autorin habe ich Bücher und Fachartikel herausgebracht, die Praxisfragen aufgreifen oder interdisziplinäre Bezüge herstellen. Als Lehrbeauftragte an der Uni habe ich Menschen in Übergängen begleitet, die ihre eigene Führungsrolle noch finden dürfen. In knapp 10 Jahren freiberuflicher Arbeit in Workshops, Moderation und Beratung habe ich viele Eindrücke, Spannungsfelder und Besonderheiten verschiedener Organisationen, Teams und Bereiche kennengelernt.
Was mich durch all das trägt: Ich erlebe begeisterte Menschen, die mehr können als ihr Rahmen gerade zulässt. Meine Frage daraus ist: Wie holen wir gute Ideen aus der Wüste und verankern Veränderung nicht zur zufällig, sondern als Fähigkeit in Organisationsstrukturen? Was braucht es, damit endlich passiert, was möglich wäre?
Was mich antreibt
Ich fange gern an. Der Moment, in dem aus vielen losen Enden etwas wird – eine Struktur, ein Rahmen, ein hübsches Gebilde – der macht mich neugierig.
Ich kenne die Spannung zwischen dem, was sein könnte, und dem, was ist. Ich habe immer wieder mittendrin gearbeitet, bin verzweifelt, habe neue Verbündete und Ideen gefunden und kleine Brücken gebaut. Das ist der Grund, warum ich Das Gebilde gegründet habe.
Ein Gebilde ist nie ganz fertig. Es wächst, verändert sich, bekommt neue Teile und verliert manchmal welche. Es hat eine Form, aber keine endgültige. Genau das ist die Idee hinter diesem Namen: Organisationen, Teams und Prozesse sind Gebilde. Das Ziel ist kein Endprodukt, kein abgeschlossenes Bild, sondern etwas, das sich im doppelten Sinn bildet: als Bildungsprozess und als Form, die entsteht. Daran zu arbeiten bedeutet, den Rahmen zu setzen, in dem Dynamiken und Prozesse sichtbar werden können.
Was ich mitbringe
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Studium Erziehungswissenschaft (B.A.), Bildung und Erziehung: Kultur, Politik, Gesellschaft (M.A.)
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Weiterbildungen Traumapädagogik, Kinderschutz, Gewalt und Schutzkonzeptentwicklung, Agiles Projektmanagement, Change Management, Grundlagen in Gewaltfreier Kommunikation und Transaktionsanalyse, Leadership
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Praxis Bildungshäuser, Verbands- und Ehrenamtsarbeit (KjG, DRK, Jugendhaus,…), kunstpädagogisches Integrationsprojekt [lampedusa calling]
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Moderation & Workshops u.a. Ehrenamtskongress der Diözese Rottenburg-Stuttgart 2025, Zukunftskongress Young Ehrenamt des Landesjugenrings Baden-Württemberg 2024, Lehraufträge an Universitäten, Tagesseminare, Workshops auf Fachtagen, Klausuren, Jugendbeteiligung etc.
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Prozessbegleitung & Konzeptentwicklung Gewaltschutzkonzepte in der Asylsozialarbeit, Konzeption interreligiöser Dialogformate, Beratung in Beteiligungsprozessen, Organisationsentwicklung & Bildungsprozesse
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Impulse & Vorträge Personal- und Teamentwicklung, Schulung und Sensibilisierung im Ehrenamt, wissenschaftliche Vorträge, zB. DGSA-Tagung 2026, Online-Formate
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Publikationen Beitrag in Diversität unter Beschuss (2026, Unrast), Ambivalente Identitäten (2025, Beltz Juventa), Auf ein Bier mit Pädagog*innen (2021, Lambertus), Kleines, halbes Herz (2. Aufl. 2025, BVHK) u.A.
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